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10 Gründe, warum es sich lohnt im Zimmererhandwerk zu bleiben

10 gute Gründe, warum es sich lohnt Zimmerer/-in zu bleiben, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Wer in einem großen Industrie-Unternehmen arbeitet, verdient auf den ersten Blick nicht schlecht. Doch wer genauer hinschaut, findet die Nachteile an einem Fließband-Job. Hier haben wir zehn Gründe zusammengefasst, warum es sich lohnt dauerhaft im Zimmererhandwerk zu bleiben.

 

1) Du arbeitest in einem hochwertigen Handwerk und deine Einsatzbereiche sind vielfältig. In der einen Woche errichtest du mit deinem Team einen Dachstuhl oder ein Haus, in der nächsten baut ihr einen Wintergarten. Im Gegensatz dazu stehen Mitarbeiter von Industrie-Unternehmen am Fließband, sind bei einer Leiharbeitsfirma angestellt und montieren Tag für Tag zum Beispiel dieselben Autoteile.

 

2) Du leistest einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit. Denn du verbaust Holz und das bindet das klimaschädliche CO2. Außerdem schaffst du als Zimmerer/-in wertvolle und langlebige Produkte – statt billiger Wegwerf-Produkte.

Holz bindet das klimaschädliche CO2, daraus folgt: Das Zimmererhandwerk ist Klimaschutz-Handwerk und dort entstehen langlebige Produkte statt billiger Wegwerf-Produkte.

3) In deinem Beruf geht es nicht um kurzfristige Profit-Maximierung, sondern um gute und dauerhafte Kundenbeziehungen. Oft kommen Kunden immer wieder in eine Zimmerei, wenn sie zum Beispiel mit dem Bau ihres Holzhauses zufrieden waren. Deine Auftraggeber sind also keine anonyme Kundennummer, sondern du kennst ihre persönlichen Wünsche.

4) Den Großteil deines Arbeitstages bist du im Freien. Du atmest also keine Fabrikluft in einer großen Arbeitshalle. Sondern du fährst mit deinem Team von Baustelle zu Baustelle, bist auf dem Gerüst, am Dachfirst und siehst immer etwas Neues.

5) Im Zimmererhandwerk genießt du Nestwärme. Denn oft sind Zimmereien Familienbetriebe, kleine oder mittlere Unternehmen. Die meisten Mitarbeiter kennen sich also untereinander. Einige Berufskollegen werden sogar miteinander alt und gehen dann zusammen in Rente.

6) Du hast viele Karrieremöglichkeiten. Nach der Ausbildung kannst du dich fortbilden, etwa zum Vorarbeiter - Holzbau und Bauen im Bestand, geprüftem Polier - Holzbau und Bauen im Bestand oder Zimmermeister. Außerdem kannst du mit deinem Praxiswissen von der Baustelle in einem Holzbau- oder Ingenieur-Studium punkten.

Meistens arbeitest du im Freien: Das ist nur ein Vorteil, den du als Zimmerer/-in hast.

7) Als Zimmerer/-in bist du durch Tarifverträge finanziell abgesichert: Es gilt der Bau-Mindestlohn und du profitierst von einer tariflichen Zusatzrente. Weiterer Vorteil: Wenn es im Winter zu frostig ist, um auf der Baustelle zu arbeiten, wird zwischen Dezember und Februar Saison-Kurzarbeitergeld bezahlt.

8) Du lernst Handgriffe fürs Leben und bist mit deinem handwerklichen Wissen immer auf dem aktuellsten Stand.

9) Wenn du am Feierabend nach Hause fährst, siehst du, was du geschaffen hast: Dann schaust du zum Beispiel auf den fertigen Dachstuhl hinauf oder bewunderst die Holzfassade. Und wenn du in ein paar Jahren wieder an der Baustelle vorbeifährst, erinnerst du dich an deine Arbeit zurück.

10) Die Corona-Lage hat gezeigt: Du arbeitest in einem krisensicheren Handwerk. Viele große Unternehmen haben in der Zeit des Lockdowns nur noch Kurzarbeitergeld gezahlt. Im Gegensatz dazu konnten die meisten Zimmereien ganz normal weiterarbeiten und ihren Mitarbeitern ihr normales Gehalt auszahlen.

Die Ergebnisse deiner Arbeit siehst du jeden Feierabend: Zum Beispiel den fertigen Dachstuhl oder den Baufortschritt an einem Holzhaus.

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