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Wertschöpfung in der Region: AllgäuHolz vorgestellt

Hugo Wirthensohn (4.v.l.) stellte den Oberallgäuer Zimmerern die Regionalmarke AllgäuHolz vor. An der Veranstaltung nahmen auch Martina Reuter (Mitte links) und Maike Breitfeld (ebenfalls Holzforum Allgäu) teil. 

Die Regionalmarke AllgäuHolz hat Hugo Wirthensohn, 1. Vorsitzender des Holzforum Allgäu, auf der Jahreshauptversammlung der Zimmerer-Innung Oberallgäu am 9. Mai 2017 im „Hotel-Restaurant Kühbergalp“ in Blaichach-Bihlerdorf" vorgestellt.

Anhand einer eindeutigen Kennzeichnung kann nun genau nachvollzogen werden, woher das verwendete Holz stammt. Dank GPS-Koordinaten bis auf den Meter genau.

Ablauf der Zertifizierung

Der Ablauf ist laut Wirthensohn recht einfach: Jeder Waldbesitzer mit mehr als 75 Prozent Waldbesitz im Allgäu und jedes Unternehmen das mindestens zwei Drittel seines Holzes aus Allgäuer Wäldern bezieht, kann sich mit der Herkunftsmarke auszeichnen lassen.

Nachweis der Regionalität

Anhand einer Holzliste, die jeder Holzlieferung beiliegt und auf der sich GPS-Koordinaten befinden, lässt sich die Regionalität eindeutig nachweisen. Anschließend dient diese Holzliste den Sägern und Zimmerern sowie allen Weiteren, die in der Kette folgen, als Bestätigung der Herkunft. Grundlage hierfür ist die Mitgliedschaft im Holzforum Allgäu.

Kosten der Teilnahme

Wer das Zertifikat erhalten hat, kann das Logo in seiner Unternehmenskommunikation verwenden, bekommt eine Herkunftszertifizierung und gegebenenfalls für Produkte einen Einzelnachweis. Die Verwendung der Herkunftszertifizierung kostet 200 Euro jährlich.

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